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Eine Infektion mit HIV (=Humanes Immunschwächevirus) führt zu einer Schwächung der Körperabwehr und unbehandelt nach Jahren bis Jahrzehnten zu Aids. Eine HIV-Infektion ist nicht heilbar. 
6 Wochen nach einem Risiko lässt sich eine Infektion durch den HIV-Antigen/Antikörpertest ausschließen. Beim HIV-Selbsttest (reiner Antikörpertest), den man sich in Apotheken kaufen kann, muss das Risiko 12 Wochen zurückliegen, um eine Infektion ausschließen zu können.
HIV kann durch Blut, Sperma, Darm- und Vaginalsekret übertragen werden. Gelangen diese Flüssigkeiten auf eine frische, offene Wunde oder auf Schleimhäute in After, auf Penis, in Mund oder Vagina besteht ein Ansteckungsrisiko (Anal-, Vaginalverkehr, Oralverkehr mit Samenerguss, Spritzentausch).
Bereits kurz nach der Ansteckung vermehrt sich das HI-Virus vorübergehend sehr stark. Experten gehen davon aus, dass viele Neuinfektionen von frisch infizierten Menschen ausgehen. Diese starke Virusvermehrung kann 2-6 Wochen nach Infektion grippeähnliche Symptome verursachen, die nach 7-10 Tagen wieder abklingen. 

Kondome bieten richtig verwendet beim Sex Schutz vor HIV und anderen STIs.
PrEP (Prä-Expositions-Prophylaxe) bezeichnet verschreibungspflichtige HIV-Medikamente, die man einnimmt, um sich vor einer HIV-Infektion zu schützen.
TASP (Treatment as Prevention) bedeutet, dass Menschen mit HIV, bei denen das Virus im Blut nicht mehr nachweisbar („unter der Nachweisgrenze“) ist, das Virus nicht übertragen können (U=U, Undetectable=Untransmittable).
HIV-Medikamente hemmen die Vermehrung von HI-Viren. Meist muss eine Tablette/Tag eingenommen werden. Die Therapie verhindert den Ausbruch von AIDS, erhält die Lebensqualität und führt zu einer annähernd „normalen“ Lebenserwartung. Zudem ist man unter erfolgreicher Therapie nicht mehr infektiös.

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